Auf das richtige Parteibuch kommts an

plädoyer 03/2015 vom

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Bundesgericht · Die Wahl der Richter ist faktisch Sache der Parteien. Die Wahlbehörden halten sich freiwillig an den Parteiproporz. Die Amtszeit der Richter ist beschränkt. Deshalb stellen Experten die Unabhängigkeit der Richter in Frage.

Bundesgericht in Lausanne (Bild: Schweizerisches Bundesgericht/Montage)

Bundesgericht in Lausanne (Bild: Schweizerisches Bundesgericht/Montage)

Die einzige formelle Vor­aussetzung für eine Wahl zum Bundesrichter ist die Stimmberechtigung – und das richtige Parteibuch. So liest sich denn die parteipolitische Zusammensetzung der 38 Bundesrichter (13 davon Frauen) wie die Zauberformel einer sehr grossen Koali­tion: 10 SVP, 9 SP, 7 CVP, 6 FDP, 4 GPS, 1 GLP, 1 BDP.



Eine juristische Ausbildung wird nicht vorausgesetzt. In der Praxis werden jedoch nur erfahrene Juristen gewählt. Zusätzlich werden sprac [...]

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