Brief aus Wollongong

plädoyer 03/2018 vom

Schon zu Beginn meines Jus-­Studiums war für mich klar, dass ich meine universitäre Ausbildung in der Schweiz mit einem Semester im Ausland bereichern will. Mich reizte die Möglichkeit, in einer fremden Sprache zu studieren und ein anderes Rechtssystem näher kennen­zulernen. Ich entschied mich für ein Austauschsemester an der University of Wollongong im australischen ­Bundesstaat New South Wales.

Dort besuche ich die Vorlesungen «Marine Resources Law», «Environmental Law» und «Intellectual Property Law». Am interessantesten finde ich die Vorlesung «Marine Resources Law», in der es um die Nutzung und den Schutz der Meere geht. Behandelt werden nicht nur wichtige Regelwerke des Seerechts wie das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen, sondern auch aktuelle Themen wie beispielsweise die Überfischung, die Meeresverschmutzung oder die ­Auswirkungen der Klimaerwärmung auf das Great Barrier Reef. Neben der Analyse der einzelnen Problembereiche und der bereits bestehenden Gesetze und Richtlinien liegt der ­Fokus auf den Reformmöglichkeiten. Es geht also um die Frage, wie die ­jeweiligen Meeresressourcen besser ­geschützt werden können.

Die Arbeitsbelastung an der Uni ist – im Vergleich zum Studium in der Schweiz – auf das ganze Semester verteilt. Es geht nicht darum, am Ende des Semesters eine ­Prüfung zu absolvieren. [...]

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