Hoher Lebensstandard, tiefe Genugtuungssummen

plädoyer 06/2016 vom

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Genugtuungszahlungen sind nach der bisherigen Gerichtspraxis in der Schweiz verhältnismässig bescheiden. In den Nachbarländern Deutschland und ­Österreich werden oft massiv höhere Summen gesprochen – bei wesentlich tieferen ­Lebenshaltungskosten.

Als Maximum für eine Genugtuung nach schweizerischem Recht gilt, je nach Fundstelle, der Betrag von 250 0001 beziehungsweise von 200 000 Franken.2 Das Bundesgericht hält konstant fest, dass es keine Tarife gibt und geben darf.3 Mithin existiert bis heute keine Bemessungsmethode, die als allgemein verbindlich bezeichnet werden könnte. «Die Integritätsentschädigung der Unfallver­sicherung4 bietet – gleich wie ­Präjudizien – einen sachliche [...]

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