“Ich versuche, den Leuten ein Vorbild zu sein”

plädoyer 03/2017 vom

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Bundesgerichtspräsident · Ulrich Meyer arbeitet seit seinem 27. Altersjahr am Bundesgericht. Er hat immer noch Freude an seinem Job.

Ulrich Meyer: Hofft auf die Revision des Bundesgerichtsgesetzes (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Ulrich Meyer: Hofft auf die Revision des Bundesgerichtsgesetzes (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Auch nach bald 36 Jahren am Bundesgericht wird es Ulrich Meyer noch immer nicht langweilig: «In jedem Dossier, das ich aufschlage, ist potenziell eine Überraschung drin», sagt der 63-jährige Pfarrerssohn aus dem Emmental. «Ich lerne immer wieder dazu.» 

Ulrich Meyer sitzt in seinem Büro in der sozialversicherungsrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts in Luzern. Seit Anfang Jahr arbeitet er aber mindestens drei Tage pro Woche auch am Hauptstandort in Lausanne. Der Grund: Der SP-Richter ist seither Präsident des Bundesgerichts. 

“Ich war ihnen zu links”

Meyer strebte bereits in jungen Jahren eine Richterkarriere an. Obwohl er Bestnoten hatte, wollten ihn im Kanton Bern weder das Verwaltungsgericht noch das Obergericht, noch die Steurrekurs­kommission als Gerichtschreiber anstellen. «Ich war ihnen zu links», sagt Meyer. So arbeitete er nach dem Jus-Studium an der Uni Bern zuerst als juristischer Angestellter im Bundesamt für Justiz. 1981 – mit 27 Jahren – wurde er dann Gerichtsschreiber am Eidgenössischen Versicherungsgericht in Luzern. [...]

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