Justiz für Voyeure

plädoyer 04/2018 vom

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Heikle Fernsehshow · Blossgestellte Opfer, Ermittler als Selbstdarsteller: Die SRF-Sendung «10 vor 10» ging mit ihrer vierteiligen Serie «Die Staatsanwälte» nicht nur an die Grenzen des guten Geschmacks, sie ritzte auch das Recht.

Hohe Absätze, schnelles Auto: Katrin Baumgartner zeigt in «10 vor10» den Alltag einer Staatsanwältin (Bild: SRF)

Hohe Absätze, schnelles Auto: Katrin Baumgartner zeigt in «10 vor10» den Alltag einer Staatsanwältin (Bild: SRF)

Sphärische, emotionale Musik erklingt. Ein Sprecher sagt: «Ich bin beeindruckt, wie gewissenhaft und akribisch die Staatsanwälte tagein, tagaus ihrer Arbeit nachgehen, wie transparent alles ist, wie sie Opfer, aber auch Beschuldigte fair und respektvoll behandeln.»

Ein Werbespot der Strafbehörden? Nein, das ist das Fazit des Reporters in der Nachrichtensendung «10 vor 10». Der Redaktor Stephan Rathgeb des Schweizer Fernsehens begleitete ein halbes Jahr lang vier Staatsanwälte der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich für schwere Gewaltverbrechen. Als eingebetteter Journalist. Er erklärt: «Ich durfte überall dabei sein und Akten einsehen, um mir ein möglichst vollständiges Bild davon zu machen, wie die Staatsanwälte arbeiten.»

Die Serie «Die Staatsanwälte» besteht aus vier Teilen. In der ersten Episode porträtiert der Reporter Staatsanwalt Adrian Kaegi. Der Reporter ist am Tatort bei der Hausdurchsuchung mit der Kamera dabei. [...]

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