Kinderunterhalt: Interessenkollisionen bei der Vertretung

plädoyer 03/2019 vom

von

Die gemeinsame elterliche Sorge erhöht die Wahrscheinlichkeit von Interessenkollisionen im Prozess zwischen den Eltern oder zwischen den Eltern und dem Kind. Ein Überblick über Punkte, die prozessierende Anwältinnen und Anwälte beachten sollten.

Bei Unterhaltsstreitigkeiten nehmen in der Regel die Eltern die Interessen ihrer Kinder im Prozess wahr. Die Befugnis, einen Prozess für das Kind zu führen, setzt die elterliche Sorge voraus (Art. 296 ff.). Materiell steht der Unterhaltsanspruch dem minderjährigen Kind zu. Solange das Kind aber minderjährig ist, ist der Unterhaltsbeitrag an den gesetzlichen Vertreter oder den Inhaber der Obhut zu leisten, soweit das Gericht es nicht anders bestimmt (Art. 289 Abs. 1 ZGB).&n [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift plädoyer und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift plädoyer und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Neuer Kinder­unterhalt kommt Anfang 2017

Gemeinsame Sorge: Wenig Interesse an Urteilsänderung