Mehr Rechte an der Nutzung eigener Daten

plädoyer 02/2018 vom | aktualisiert am

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Datenschutz · Die neue europäische Datenschutzgrundverordnung wird spürbare Auswirkungen auf die Schweiz haben. Die Bürger können künftig mehr Einfluss auf die Verwaltung und Nutzung ihrer persönlichen Daten nehmen.

Datenübertragbarkeit: In der EU können die Bürger ihre personenbezogenen Daten bald aktiv mitnutzen (Bild: ISTOCK (MONTAGE))

Datenübertragbarkeit: In der EU können die Bürger ihre personenbezogenen Daten bald aktiv mitnutzen (Bild: ISTOCK (MONTAGE))

Die europäische Datenschutzgrundverordnung (EU DSGVO) tritt per 25. Mai 2018 in Kraft und gilt ab diesem Zeitpunkt als anwendbares Recht für den Umgang mit personenbezogenen Daten in ­allen EU-Ländern. Die Verordnung muss auch von Unternehmen und Organisationen aus Drittstaaten eingehalten werden, die Personendaten zu EU-Einwohnern führen. Daher sind ab dem 25. Mai schätzungsweise 80 Prozent aller in der Schweiz ansässigen Unternehmen und Organisationen zur Einhaltung der DSGVO verpflichtet. 

Die neue europäische Datenschutzgrundverordnung räumt den betroffenen Personen eine Reihe von Rechten ein, mit denen sie auf die Verwaltung und Nutzung personenbezogener Daten Einfluss nehmen und ihre Ansprüche geltend machen können. Dazu zählt unter anderem die Informationspflicht der Datensammler bei der Erhebung personenbezogener Daten (Art. 13), das Auskunftsrecht der betroffenen Person (Art. 15), das Recht auf Berichtigung (Art. 16) oder die Einführung ­eines bisher nicht vorhandenen Rechts auf Löschung («Recht auf Vergessenwerden», Art. [...]

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