Rezension: Vom Wert einer guten ­Gesetzgebung

plädoyer 4/14 vom

von

Staatsrecht
Alain Griffel (Hrsg.)
Vom Wert einer guten ­Gesetzgebung
Stämpfli, Bern 2014,
216 Seiten, Fr. 38.–

Die Debatte über die Qualität der Gesetzgebung ist zentral, ­findet aber selten statt. Der ­Sammelband schliesst somit eine Lücke; er enthält 16 Essays von namhaften Rechtswissenschaftlern und ­einigen wenigen ­Politikern, wobei alle zumindest Recht ­studiert haben.

Die Autoren beleuchten umfassend, was gute Gesetzgebung ausmacht. Etliche von ihnen sind emeritiert beziehungsweise politisch nicht mehr aktiv. Den meisten Beiträgen ist wohl auch deshalb die etwas kultur­pessimistische Perspektive gemein, dass der Qualitätsverlust in der Schweizer Gesetzgebung ein ernst zu nehmendes Problem geworden sei. Der nüchterne politologische und soziologische Blick auf die Ursachen des komplexen Phänomens der Gesetzgebung in der Spätmoderne kommt leider etwas zu kurz.

Bewertung: Für staatsrechtlich und politisch Interessierte sehr lesenswert.   

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