Eva Maria Belser: “Ungleichheit produziert Wutbürger”

plädoyer 06/2017 vom

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Demokratie · Parteien monopolisieren den Staat, verlieren aber stetig Mitglieder. Sollen Volksvertreter ausgelost statt ­gewählt werden? Nein, sagt der ­Zürcher Staatsrechtler Andreas Glaser. Seine Freiburger ­Kollegin Maria Belser findet die Idee prüfenswert.

“Ungleichheit und das Gefühl, mit den eigenen Anliegen nicht gehört zu werden”, produzieren Wut- und Frustbürger, Eva Maria Belser (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

“Ungleichheit und das Gefühl, mit den eigenen Anliegen nicht gehört zu werden”, produzieren Wut- und Frustbürger, Eva Maria Belser (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

plädoyer: Ein Drittel der Be­völkerung darf in der Schweiz nicht abstimmen – mangels Schweizer Pass. Vom Rest gehen rund 45 Prozent an die Urne. Das bedeutet: Faktisch sind 30 Prozent der Bevölkerung beteiligt. Deren Mehrheit, also 15,1 Prozent, kann bestimmen, was Recht ist. Ist das noch demokratisch?



Eva Maria Belser: Das ist in der Tat ein grosses Problem. Deshalb begreife ich, wenn Van Reybrouck sagt, die Demokratie sei [...]

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