Die Schweizer Strafverfolgungsbehörden und der Nachrichtendienst des Bundes ordneten 2025 beim Post- und Fernmeldeverkehr 28’804 Überwachungen an. Das entspricht einem Anstieg von rund 40 Prozent gegenüber den 20’515 Fällen im Vorjahr.

Die Zunahme ist vor allem auf den Anstieg der Antennensuchläufe zurückzuführen (plus 69 Prozent). Knapp 45 Prozent der Überwachungen betrafen Vermögens­delikte, nur ein Viertel entfiel auf Delikte gegen Leib und Leben. Der Geheimdienst intensivierte seine Tätigkeit deutlich: Mit 334 Über­wachungen gegenüber 106 im Vorjahr haben sich diese mehr als verdreifacht. Die Anzahl seiner Auskunftsgesuche stieg von von 12’789 auf 39’130 Fälle.