Von 19’276 Anwältinnen und Anwälten in Deutschland waren 1933 rund ein Fünftel jüdischer Herkunft. Bereits in den ersten Monaten, nachdem die Nationalsozialisten im Januar an die Macht gekommen waren, entzogen sie einem Grossteil die berufliche Zulassung. Fünf Jahre später, am 30. November 1938, verloren auch die bis zuletzt Ausharrenden ihren Beruf.

Der Deutsche Juristentag und die Bundesrechtsanwaltskammer zeigen in einer Ausstellung die Lebe...