Schweizer Universitäten unterstützen Forschungsaufenthalte von Doktorierenden im Ausland mit Beiträgen vor allem für Reise-, Verpflegungs- und Unterkunftskosten. Die Universität Luzern bietet im schweizerischen Vergleich die höchste Unterstützung: ­Doktoranden mit einem hervorragenden Dissertationsprojekt erhalten über das ­Förderangebot Doc.­Mobility-Stipendium 4900 Franken pro Monat für Ausland­aufenthalte von drei bis zwölf Monaten. 

An der Universität Bern fördern unter anderem sogenannte Short Travel Grants kürzere Forschungsaufenthalte von zwei bis acht ­Wochen mit insgesamt bis zu 7000 Franken innerhalb Europas und bis zu 8000 Franken auf andern Kontinenten. 

Die Universität Freiburg unterstützt Nachwuchsforscher über das Projekt Swiss European Mobility. Doktoranden erhalten ins­gesamt 1330 Franken für Auf­enthalte bis drei Monate und 1900 Franken für drei bis sechs Monate. 

An der Zürcher Rechtsfakultät kommt das Geld vom ­Förder­programm LERU-PhD-­Exchange. Für Aufenthalte bis zwei Monate in Europa gibts rund 300 Franken pro Woche, dazu bis 400 Franken an die Reisekosten.