Jus-Studierende in Zürich las-sen aus der Seminarbibliothek massenweise Bücher mitlaufen. Von den 150’000 Titeln sind jedes Jahr bis zu 1000 zu ersetzen. Ein Rekord, der die alte Bibliothekarenweisheit zu bestätigen scheint, dass unter Akademikern primär die Juristen eine diebische Liebe zu Büchern entwickelt haben. Angetan sind die Studierenden besonders – wen wunderts – von teuren Lehrbüchern. Neben dem kostenlosen Sich-Bedienen greife immer mehr auch die Unsitte...