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Für die gesetzlich vorgeschriebene Vorratsdatenspeicherung und Herausgabe von Daten an Staatsanwaltschaften und Geheimdienster erielt der Internetprovider Init7 im vergangenen Jahr laut Inhaber Fredy Künzler Fr. 959.30 vom Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement. Für solche Dienste stehen 6,3 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung. Diese Summe wird proportional zur Anzahl der bearbeiteten Fälle an die Provider verteilt.
Letztes Jahr holten die Behörden 475'768 «einfache Auskünfte» und 33'125 «komplexe Auskünfte» ein. Sie verfügten 7067 «rückwirkende Überwachungen» und 1860 «Echtzeitüberwachungen» sowie 1305 polizeiliche Suchen nach vermissten oder verunfallten Personen.
Laut Künzler verursacht eine Auskunft rund 37 Minuten Aufwand. Sein Unternehmen erhielt Fr. 4.30 pro Stunde für angeordnete Überwachungen.

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