Die Korruptionsermittlungen «Mani pulite» fegten eine ganze italienische Politiker-Generation hinweg. Doch zehn Jahre nach dem Schmiergeld-Skandal hat bloss einer Grund zum Feiern – Italiens Premierminister und finanzstarker Grossunternehmer Silvio Berlusconi.



Als am 17. Februar 1992 die «Guardia di Finanza» beim sozialistischen Altersheimverwalter Mario Chiesa einige Tausend Franken Schmiergeld sicherstellte, ahnte niemand, welch politisches Erdbeben dies auslösen w...