Am Bundesverwaltungsgericht ist der Abbau hängiger Verfahren im Laufe dieses Jahres ins Stocken geraten. Warteten Ende März 3940 Fälle auf Erledigung, waren es Ende August nach einer provisorischen Erhebung 4099.
Im vergangenen Jahr konnten die Pendenzen beim Bundesverwaltungsgericht trotz des Umzugs nach St. Gallen noch abgebaut werden. So mussten zum Jahreswechsel 2011/12 genau 5181 unerledigte Fälle ins nächste Jahr übertragen werden. Ein Jahr später waren es nur noch 4316 Fälle.
Bei einer jährlichen Erledigungszahl von rund 8000 Verfahren bedeuten 4000 hängige Fälle einen Arbeitsvorrat von rund sechs Monaten, wie Markus Metz, Gerichtspräsident des Verwaltungsgerichts, in einem Info-Bulletin für die Angestellten schrieb. Er strebt maximal 3500 bis 4000 pendente Fälle an.