Mietschlichtungsbehörden führten in der zweiten Hälfte 2025 in der ganzen Schweiz 19’240 Schlichtungen durch. Im Vergleich zur ersten Jahreshälfte ist das eine Zunahme von 8 Prozent. Mehr Schlichtungen gab es in den letzten zehn Jahren nur im Jahr 2023. Dies zeigen Zahlen des Bundesamts für Wohnungswesen. 

Mit 2561 Fällen waren im vergangenen Jahr ordentliche Woh­n­ungskündigungen der häufigste Schlichtungsgrund. 

Darauf folgen 2023 Forderungsprozesse und 1379 Schlichtungen wegen einer angefochtenen Mietzinserhöhung. Von Mitte 2023 bis Mitte 2025 waren Mietzinserhöhungen der häufigste Schlichtungsgrund. Laut Bundesamt dürfte dies mit den Anstiegen des Referenzzinssatzes per 2. Juni und 2. Dezember 2023 zusammenhängen.