Der Kanton Luzern berät sechsmal mehr Opfer als das Tessin. Dies geht aus der Opferhilfestatistik des Bundesamtes für Statistik hervor. Daniel Fink, Chef der Sektion Rechtspflegestatistiken, führt den Unterschied nicht primär auf ein ungleiches Gewaltpotenzial in den beiden Kantonen zurück. Verantwortlich seien vielmehr die ungleiche öffentliche Problematisierung von Gewalt und die ungleiche Verfolgung im familiären Umfeld. Eine Rolle spielt laut Fink auch der unterschiedliche Ausb...