Beat Schwabe, Personalchef des Bundesgerichts, war überrascht. Auf eine ausgeschriebene Stelle als vollzeitlicher Gerichtsschreiber in Luzern bewarben sich im Sommer zwei Frauen – gemeinsam, weil sie sich die Arbeit teilen wollten. «Eine solche Doppelbewerbung hatten wir in den letzten Jahren nie», so Schwabe.



Der Grund fürs ungewohnte Interesse? «Attraktive Stellen mit Verantwortung sind meist Hundertprozentjobs. Als Mütter von kleinen Kinder...