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Die Gewinnchancen für Beschwerdeführer stiegen vor Bundesgericht letztes Jahr insgesamt geringfügig. Das Gericht hiess 12,5 Prozent der Beschwerden zumindest teilweise gut. 2023 waren es 11,9 Prozent. Am erfolgreichsten waren Beschwerden im Strafrecht (14,4 Prozent Gutheissungen), gefolgt von öffentlich-rechtlichen (13,8 Prozent).
Zivilrechtler hatten 2024 in nur 7,6 Prozent der Fälle Erfolg. Das geht aus dem Geschäftsbericht hervor. Es gingen 7493 neue Fälle ein, das Bundesgericht erledigte 7349. Beide Zahlen sanken gegenüber dem Vorjahr. Die Ausgaben des Gerichts stiegen um 7,5 Millionen Franken. Die Kosten für die Informatik erhöhten sich von 1,9 auf 2,4 Millionen Franken. Die Ausgaben für die unentgeltliche Rechtspflege hingegen sanken auf 686 632 Franken.
Das Bundesverwaltungsgericht verzeichnete im vergangenen Jahr 8198 neue Fälle. Das liegt erheblich über dem Durchschnitt der vier Vorjahre. Die Richter in St. Gallen erledigten 7144 Fälle. In den Vorjahren waren es im Schnitt 6395 Fälle. Mehr Fälle verzeichneten die beiden Asylrechtsabteilungen und die sechste Abteilung mit Schwerpunkt Ausländer- und Bürgerrechtsfälle.


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