Ein altehrwürdiges Büro, an der Wand ein imposantes Bücherregal mit sämtlichen veröffentlichten Leitentscheiden. In der einen Hälfte ein Arbeitsplatz, in der anderen ein massiver Tisch. Hier empfängt François Chaix, der neu gewählte Präsident des Bundesgerichts, zum Gespräch. Trotz seinen guten Deutschkenntnissen – ein Jahr verbrachte er in der deutschen Stadt Trier – bevorzugt er das Gespräch auf Französisch. Er l...