Gerichte tun sich schwer mit Transparenz

plädoyer 06/2014 vom | aktualisiert am

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Bereits im antiken Rom wurden Gerichtsverhandlungen öffentlich auf dem Forum abgehalten. Die Aufklärung machte der ­Kabinettsjustiz endgültig den Garaus. Doch bis heute tun sich einige Gerichte schwer mit Transparenz.

Gerichte in Zug: Urteil musste am Empfang stehend abgeschrieben werden (Bild: Dominique Schütz)

Gerichte in Zug: Urteil musste am Empfang stehend abgeschrieben werden (Bild: Dominique Schütz)

Verhandlungen der Gerichte sind grundsätzlich öffentlich. So sehen es die Schweizerische Zivil- und Strafprozessordnung, die Bundesverfassung, zahlreiche kantonale Erlasse und sogar die Europäische Menschenrechtskonvention sowie der Uno-Pakt II vor. Ausnahmen gibt es wenige: Familienrechtliche Verhandlungen zum Beispiel, und bei Sexualdelikten wird das Publikum häufig zum Schutz der Opfer ausgeschlossen.



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