Neue Urteile

plädoyer 01/2015 vom | aktualisiert am

Zivilprozessrecht

Anwaltliche Unabhängigkeit nicht gewahrt

Ein Anwalt darf im nicht­anwaltlichen Teil seiner Berufstätigkeit keine Mandate von Kunden seines Arbeitgebers annehmen. Ein im Rahmen der Anstellung dennoch übernommenes Mandat darf er nicht in seine Anwaltskanzlei ­transferieren.

Sachverhalt:
Ein Anwalt war für einen nichtanwaltlichen Teil seiner Berufstätigkeit bei einem Nicht-Anwalt angestellt. Er übernahm verbotenerweise Mandate von Kunden seines Arbeitgebers und transferierte sie in seine Kanzlei.

Aus den Erwägungen:
Es stellt sich die Frage der Vertretungsbefugnis des Vertreters der Beschwerdegegnerin im vorlie­genden (Rechtsmittel-)Verfahren. Art. 68 ZPO regelt die vertragliche Vertretung im Zivilprozess. Danach sind zur berufsmässigen Vertretung in allen Verfahren Anwältinnen und Anwälte befugt, die nach dem Anwaltsgesetz vom 23. Juni 2000 berechtigt sind, Parteien vor schweizerischen Gerichten zu vertreten (Art. 68 Abs. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift plädoyer und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift plädoyer und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Neue Urteile

Neue Urteile

Neue Urteile