“Stabilität fällt nicht vom Himmel”

plädoyer 06/2017 vom

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Rechtswissenschafter · Oliver Diggelmann ist seit 2010 an der Universität Zürich Professor für Völkerrecht. Seine Kollegen sehen in ihm einen «kritischen Geist».

Oliver Diggelmann: Der Völkerrechtler wird 2018 als eingeladener Fellow ein halbes Jahr an der Humboldt-Universität in Berlin verbringen (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Oliver Diggelmann: Der Völkerrechtler wird 2018 als eingeladener Fellow ein halbes Jahr an der Humboldt-Universität in Berlin verbringen (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Oliver Diggelmann ist Staatsrechtler und zugleich Schriftsteller. Bereits als Schüler habe er «eine ­starke Neigung zum Schreiben verspürt». Und es ist bis heute eine Konstante in seinem Leben geblieben. Das Schreibhandwerk erlernte der heute 50-Jährige in den Neunzigerjahren, als er zwei Jahre als freier Gerichtsreporter für die NZZ arbeitete. Noch heute bereichert Diggelmann die Tages­medien mit scharfen juristischen Analysen zu aktuellen Ereignissen aus dem Weltgeschehen. «Ich empfinde es als grosses Glück, mir die Themen meiner täglichen Arbeit selbst wählen und auch auf aktuelles Geschehen reagieren zu können», sagt Diggelmann. 

Der Professor wird von seinen Studenten und Uni-Kollegen als «kritischer Geist» wahrgenommen. Als einer, der «differenziert» komplexe Ereignisse kommentiert. So sagt sein früherer Mentor Daniel Thürer über ihn: «Es ist schön, dass Oliver Diggelmann genaue wissenschaftliche Forschung mit literarischer Schriftstellerei zu verbinden und den Studenten zu vermitteln weiss.» Denn die Rechtswissenschaft und -ausbildung an den Universitäten drohe in Schematismus zu erstarren. [...]

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