“Versicherungen nützen Unkenntnis der Leute aus”

plädoyer 01/2017 vom

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Observation · Für Markus Schmid ist klar: Bei Observ­a­­tionen durch ­Versicherungen schützt die Justiz die Privatsphäre der Betroffenen zu wenig. Stephan Fuhrer glaubt, dass Versicherer die ­Überwachung nur als letztes Mittel anwenden.

“Eine Observation ist ein Grundrechtseingriff. Aber Grundrechte gelten nicht absolut. Es ist ein Abwägen von sich gegenüberstehenden Interessen

“Eine Observation ist ein Grundrechtseingriff. Aber Grundrechte gelten nicht absolut. Es ist ein Abwägen von sich gegenüberstehenden Interessen", Stephan Fuhrer (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

plädoyer: Laut Urteil des Gerichtshofs für Menschenrechte vom 18. Oktober verstösst die Observation der Versicherten gegen das Recht auf Achtung des Privatlebens. Der Fall: Eine Schweizerin wurde 1995 auf einem Fussgängerstreifen von einem Motorrad erfasst. Sie prallte mit dem Hinterkopf auf die Strasse. Eine medizinische Begutachtung erachtete sie als voll arbeitsunfähig. Die Axa als private Unfallversicherung wollte die Leistungen ab 1997 reduzieren und später [...]

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